Vierspuriger Ausbau der B27: „Es fehlt nicht an Rückhalt“

Schnelle Planung wird den Ausschlag geben: Der Tübinger SPD-Abgeordnete Dr. Martin Rosemann unterstützt die Bürgerinitiative Infrastruktur Zollernalbkreis.
In einem offenen Brief, adressiert an Sprecher Albert Sauter und die weiteren Mitglieder der Bürgerinitiative, bezeichnet der SPD-Abgeordnete den seit Jahrzehnten andauernden Kampf um den vierspurigen Ausbau der B 27 als richtig.


Auto an Auto, viele Baustellen, viele Engstellen. Die Bürgerinitiative Infrastruktur Zollernalbkreis fordert schleunigst den seit Jahrzehnten versprochenen
Ausbau der B 27. Foto: Harry Wöhrle

Doch richtig sei auch, dass über Parteigrenzen hinweg sich Politikerinnen und Politiker im Bund und Land für diesen Ausbau stark gemacht haben und auch immer noch tun, damit dieser Realität wird.

Großer Rückhalt im Zollernalbkreis
Dies, wie der Tübinger Bundestagsabgeordnete betont, für alle Streckenabschnitte der B 27: „Es fehlt nicht an Rückhalt im Zollernalbkreis, das will ich mit aller Deutlichkeit sagen“, heißt es in dem Schreiben des promovierten Volkswirts.

Das Finanzielle ist geklärt
Das Resultat dieses Einsatzes: Alle drei Streckenabschnitte seien im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP). Dieser sei zudem voll finanziert, was in der Vergangenheit anders gewesen sei.

Der 42-jährige Politiker erläutert: „Früher wurden viele Verkehrsprojekte in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Es stand aber keine ausreichende Finanzierung zur Verfügung. Nun stellt der Bund ausreichend Mittel, um die Projekte des vordringlichen Bedarfs auch zu realisieren. Das bedeutet, den Projekten im Bundesverkehrswegeplan
steht auf der Finanzierungsseite nichts mehr im Wege und alle können auch tatsächlich umgesetzt werden.“

Schnelle Planung gibt den Ausschlag
Somit entscheide allein die Planungsgeschwindigkeit über die weitere Dauer bis zum Umbau. Für Bodelshausen-Nehren soll das Planfeststellungsverfahren Anfang nächsten Jahres beginnen. Der Streckenabschnitt Tübingen Schindhausbasistunnel liegt etwas dahinter.
Hier muss die Planung noch mit dem Bundes- und dem Landesverkehrsministerium abgestimmt werden. Bei Balingen-Dotternhausen (Endingen) muss die Planung noch geleistet werden.

Kapazitäten beim Land sind das Problem
Die Frage, wie schnell das geht, liege an den Planungskapazitäten beim Regierungspräsidium, also beim Land Baden-Württemberg, verweist der Bundespolitiker auf dessen Zuständigkeit.
Zudem sei der Zeitplan auch davon abhängig, welche Widerstände und Widrigkeiten im Planungsprozess auftreten, die weder von der Politik, noch von den Behörden zu vertreten seien.
Zur Erinnerung: Mit einer Protestaktion auf einer Brücke bei Bodelshausen im Kreis Tübingen hat die Bürgerinitiative aus dem Zollernalbkreis am Montag vergangener Woche für Aufsehen gesorgt. Vor 50 Jahren habe die Landesregierung den vierspurigen Ausbau der B 27 angekündigt.
Eine autobahnähnliche Straße habe Oberregierungsbaudirektor Autenrieth im Jahr 1969 in Ebingen versprochen. Zuvor habe die Politik sogar in Erwägung gezogen, die B 27 zur A 83 aufzuwerten. Am Jahrestag war von einem gebrochenen Versprechen die Rede.
Bislang sei zu wenig passiert – und das führe zu langen Staus mit täglichen Zeitverlusten für die Autofahrer.

Zum Originalartikel

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